Haben die Hintergrundmächte Merkel aufgegeben ?

13 Jan

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Absetzung Merkels á la Watzlawick
Vague d’agressions sexuelles lors du nouvel an à Cologne – Welle von sexuellen Übergriffen während des neuen Jahres in Köln

12. Januar 2016 (von Jean Taulier) Nicht nur die NewYork Times überraschte uns Europäer mit einem Artikel, der unverblümt Merkels Rücktritt fordert – und das mit deutlichen Worten. Solche Artikel werden meist als Gastbeiträge geschrieben, sind aber mit der Chefredaktion abgestimmt, um die „neue politische Linie“ der Machthaber einzufädeln, ohne daß diese sich dazu öffentlich äußern. Der Gastautor widerspiegelt nicht unbedingt die Linie des Blattes, sendet aber aber eine unmißverständliche Botschaft aus, die sich an bestimmte Quellen richtet. Das ist kein Zufall, sondern ein Weg, Signale zu senden. So werden Geheimdienste auf politische Veränderungen vorbereitet. Dasselbe „Stichwortgeben“ geschah fast zeitgleich in Südfrankreich.

Strategien einer solchen, verdeckten Kommunikation wurden von Paul Watzlawick (Zeitgenosse Karl Poppers und Sigmund Freuds) entwickelt. Die drei Herren waren zeitweise gleichzeitig in der psychiatrischen Abteilung der Universitätsklinik Wien beschäftigt. Watzlawick beschrieb die wissenschaftlichen Grundlagen der verdeckten Kommunikation. Er war zeitweilig auch gemeinsam mit Freud mit solchen Projekten befaßt. Popper erforschte anhand der Schriften von Platon und Aristoteles die geschichtlichen Grundlagen und philosophischen Hintergründe. Während des Zweiten Weltkrieges beriet Watzlawick sehr erfolgreich die deutsche Spionageabwehr. Nach dem Zweiten Weltkrieg holten die USA Watzlawick nach Paolo Alto (Elite-Universität bei Los Angeles, die hauptsächlich durch den Militärhaushalt der USA finanziert wird), um seine Forschungen dort zu vertiefen.

Der Sinn und Zweck solcher versteckten Botschaften oder Handlungsanweisungen besteht darin, die entsprechenden Adressaten (Sicherheitskräfte, Geheimdienste, meinungsbildende und führende Medien) in Marsch zu setzen. Diese Formulierungen werden abgesprochenerweise verwendet.

In der Provence sitzen die einflußreichsten Politiker und Industriellen Frankreichs. Telefonketten à la „Wir setzen jetzt die Merkel ab“ – so stellt sich das Klein-Fritzchen vor – gibt es nicht. Mit abgesprochenen Formulierungen in bestimmten Medien weiß jeder zeitgleich sofort Bescheid und kann nicht damit in Zusammenhang gebracht werden.

Das unverdächtige Käseblatt „La Provence“ wird Sonntagsmorgens kostenlos in jeden Haushalt geliefert und liegt überall neben dem Baguette auf dem Frühstückstisch. Einfacher und unaufälliger kann man eine Losung nicht plazieren.

Aus diesem Anlaß sei nicht nur auf die Berichterstattung des großen Figaro über die Ereignisse in Köln hingewiesen, wo von einer Rücktrittsforderung Merkels nicht die Rede war, während das kleine, anscheinend unbedeutende Provinzblatt diese Funktion wahrnimmt. Hier wurde ausdrücklich der Rücktritt Merkels angekündigt. Vermessenheit?

„La Provence“ verfügt über namhafte Journalisten, die verantwortliche Positionen bei großen Verlagshäusern innehaben.
Sie publizieren meist unter Alias, da sie in den führenden Medien nicht immer das veröffentlichen können oder sollen, was ihnen am Herzen liegt. Manchmal testen sie auch einfach nur die Reaktion der Leserschaft auf unbequeme Tatsachen.
Interessant ist, dass „La Provence“ die allgemeine Berichterstattung übernimmt, aber in den Kommentaren zahlreiche Forderungen zu lesen sind, die eine politische Verantwortung für die Flüchtlingskrise und die Vorkommnisse der Sylvesternacht bei den Regierenden sieht.

Ein Gastbeitrag stammt von einem der führenden Chefredakteure einer der großen Zeitungen des Landes, dessen Aliasnamen ich aus meiner anwaltlichen Tätigkeit heraus kenne.
Er schreibt: “Die politische Verantwortung liegt in der verfehlten Politik der Kanzlerin Merkel. Hätte diese Anstand und einen Funken Ehre im Leib, würde sie sich bei den Opfern von Köln entschuldigen und ihr Amt zur Verfügung stellen.“

In der heutigen Ausgabe seines offiziellen Mediums ist hiervon nichts zu lesen. Bisher fand in Europa eine deckungsgleiche Berichterstattung statt, die ab Erscheinen der genannten Artikel sofort aufegeben wurde.
Leider sind in der Online-Ausgabe von La Provence die Leserbriefe und Gastkommentare nicht zu finden.
Was kein Zufall ist.

Sonntags erscheint die Rücktrittforderung gegen Merkel in der kleinen „La Provence“, am Montag stößt die NewYork Times in dasselbe Horn, kurz darauf folgen alle Mainstreammedien Europas dem ausgegebenen Befehl. Alles, was bis zu diesem Zeitpunkt als rechtspopulistisch und Verschwörungstheorie betitelt wurde, ist ab diesem Zeitpunkt plötzlich salonfähig. Nun dürfen folgende Wahrheiten ausgesprochen und benannt werden:

Aufdeckung der Vertuschungen,
Die Herkunft der Täter wird plötzlich klar benannt,
das Versagen der Polizeiführung bloßgestellt,
das wahre Ausmaß der Taten und der Zahl der Täter genannt,
das Leid der Opfer beschrieben,
Politiker, die das Spiel der Täuschung und Vertuschung betrieben haben, werden bloßgestellt,
Das Tuch der landesweiten Verschleierung wird gelüftet.

Damit werden die Helfer Merkels entlarvt und der Medienmeute ausgeliefert mit dem Ziel, Merkel die Grundlagen ihrer Regierung zu entziehen.
Zufälligerweise folgt das auf dem Fuße der beiden genannten Artikel.

Die Mächte, die hinter all diesem stehen, haben Merkel aufgegeben und fallen lassen.
Wir kennen noch nicht den Plan, der dahintersteht. Was nach Merkel kommen wird, ist uns noch unbekannt.
Wir werden es aufmerksam beobachten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt nach ihrer Wiederwahl den Applaus der Abgeordneten entgegen.

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